|
||||||||||
|
Bernd Wissinger |
||||||||||
|
[ Bernd Wissinger | Lebenslauf | Publikationen | Stand der Forschung ] Lebenslauf
Bernd Wissinger hat an der Eberhart-Karls-Universität Tübingen Biologie studiert. In seiner Diplom- und Doktorarbeit, angefertigt am Lehrstuhl für Spezielle Botanik der Universität Tübingen bzw. am Institut für Genbiologische Forschung mgH Berlin, forschte er über die Struktur mitochondrialer Gene, sowie das Splicing und das Editing mitochondrialer Transkripte in Höheren Pflanzen. Seit 1991 arbeitet er an der Universitäts-Augenklinik Tübingen Abt. II, wo er das Molekulargenetische Labor aufgebaut hat. Seine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Identifizierung der genetischen Ursachen erblicher Erkrankungen der Netzhaut und des Sehnervs. Ein Schwerpunkt der Forschung stellt das Farbensehen und die erblichen Farbsehschwächen dar. Dies beinhaltet Studien über die Struktur der Rot-Grün Opsingene, u.a. im Zusammenhang mit Rot-/Grünfarbsehschwäche und Blauzapfenmonochromasie. Herausragend sind aber sicherlich die Arbeiten über die Identifizierung, Klonierung und Charakterisierung der ursächlichen Gene für die autosomal rezessiv erbliche Achromatopsie (Stäbchenmonochromasie, komplette Farbenblindheit). In der jüngeren Vergangenheit konnte die Arbeitsgruppe außerdem die genetischen Ursachen für X-chromosomal erbliche Nachtblindheit (CSNB – Kongenitale Stationäre Nachtblindheit) und autosomal dominant erbliche Optikus-Atrophie aufklären. Augenblicklich beschäftigen sich die Mitarbeiter seines Labors neben der Achromatopsie mit erblichen Erkrankungen des Sehnervs, sowie erblicher Faktoren beim Glaukom (Grüner Star). Bernd Wissinger hat über 60 Original-Publikationen, sowie Übersichtsartikel und Buchbeiträge veröffentlicht.
|
||||||||||
|
||||||||||