Die Professoren und die Fachwelt ignorierten das Buch weitgehend. Wo ein
Kommentar nicht zu vermeiden war, wurde die
"Blattsammlung" eher abfällig abgetan: "Da stehen ja nicht einmal ganze
Sätze drin!"
Die Studenten liebten das
Buch. Das Buch bescherte ihnen klar
gegliederte, komprimierte, korrekte und vor allem aktuelle Fakten. Diese Aktualität
konnten andere Bücher nicht erreichen, da Verlage oft Jahre
benötigen, bis ein Buch marktreif ist. Dann ist es leider in vielen
Punkten schon veraltet.
Inzwischen lacht niemand mehr über den "Herold", der für fast alle Mediziner vom Studenten bis zum
Professor eine feste Institution ist. Die Liste der Coautoren und
Unterstützer des "Herolds" liest sich inzwischen wie
eine Who-is-Who der Internistenschaft!
Das
Laborlexikon
Blick zurück
Das Laborlexikon beruht ebenfalls auf
einem Vorlesungsskript, das ich im Laufe meiner laborärztlichen
Tätigkeit insbesondere durch Anfragen von Kollegen zu bestimmten
Themen ergänzt habe. Die erste Version im Jahr 2001 war ein
gedrucktes, bebundenes Buch in Kleinauflage (Eigenverlag). Die überarbeitete
PDF-Version 2003/2004 hatte immerhin eine Auflage von 3000 Stück.
Seit 2003 ist das Laborlexikon online.
Aktueller Stand
Im Laborlexikon werden komplizierte
Sachverhalte klar strukturiert und übersichtlich gegliedert. Einzelne Fakten
sollen schnellstmöglich aufgefunden werden. Zahlreiche interne
Links zu weiterführenden Informationen sind Grundlage für
eine gezielte, schnelle und umfassende Information der Seitenbesucher.
Aus diesem Grunde sind auch viele angrenzende Teilbereiche der
Labormedizin in großem Umfang integriert.
Im Gegensatz zu vielen
Medizin-Webseiten habe ich mich bei der Erstellung des Laborlexikons
entschieden, nicht eine Idee zu vermarkten, sondern das Lexikon
selbst aufzubauen. Der Nachteil ist, daß die Arbeitskapazität
einer Person endlich ist (neben dem Beruf als niedergelassener Arzt,
Familienvater mit drei Kindern und dem Vorsitz in einer nationalen Selbsthilfeorganisation bleibt nicht viel Zeit übrig).
Der Vorteil ist, daß ich alles
ändern, gestalten, verbessern kann wie ich es für richtig halte.
Jede Anregung oder Idee kann sofort umgesetzt werden. Ich muß mir
kein "das geht nicht" von Programmierern oder "das
würde ich nicht so machen" von Webdesignern anhören. Ich muß
keine Google-Ads oder andere Werbeprogramme schalten, um mich über
Wasser zu halten (mit dem unerwünschten Nebeneffekt, daß
Scharlatane und Geistheiler auf meiner Seite werben!).
Der Entschluß, sich intensiv in
die Bereiche Journalismus, Webdesign, Webprogrammierung,
Webpromotion und -ranking einzuarbeiten, hat sich, wie die rasante Entwicklung des Laborlexikons zeigt, gelohnt. Das Laborlexikon
ist inzwischen die meistfrequentierte Fachseite der Richtung
Labormedizin und einer der wichtigsten deutschsprachigen medizinischen Internetseiten.
Trotz fachlich anspruchsvoller Ausrichtung bekomme ich verstärkt
Feed-Back von medizinischen Laien, die sich positiv über das
Informationsangebot äußern.
Blick in die
Zukunft: Die Vision
Das Laborlexikon
ist keine medizinische Universal-Seite und wird auch zukünftig
nicht diesen Anspruch erheben. Das Laborlexikon wird aber den
Anspruch weiter festigen, die qualitativ hochwertige,
zuverlässige und kompetente Quelle für labormedizinische
Informationen zu sein.
Die Führungsrolle in diesem Bereich soll
weiter gestärkt, ausgebaut und kommuniziert werden.